Maßlos

Dies ist Artikel 9 von insgesamt 9 Artikeln aus dieser Kategorie.
Top Beauty | 28.02.08

La Maison de Beauté Carita in Paris - Hort der Schönheit

Rosy und Maria Carita haben Pionierleistung im Sinne ganzheitlicher Schönheitspflege vollbracht. Das Konzept der Schwestern umfasst gleichermaßen Gesicht, Körper und Haare.

Als Töchter katalanischer Eltern wuchsen Rosy und Maria mit vier Geschwistern in Toulouse auf. Maria, die älteste, und Rosy begannen eine Friseurlehre. Mit 18 Jahren eröffnete Maria einen Salon in ihrer Heimatstadt. Maria hielt es nicht in Toulouse, sie ging nach Paris, wo sie bei Spitzenfriseur Gervais arbeitete, der ihr „Finger aus Gold" bescheinigte. 1946 erfüllten sich die beiden Schwestern ihren großen Traum: Sie eröffneten ihren ersten Salon in der Rue du Faubourg Saint-Honoré 83 und zogen 1947 in einen größeren Salon im noch eleganteren Teil der vornehmen Straße, Haus Nr. 5.

Eine ideale Rollenverteilung - Maria war die Künstlerin und Rosy die Geschäftsfrau - sowie viel Engagement und Fleiß ließen ihr Ansehen wachsen. Die Pariser High-Society schwor auf die beiden Schwestern. 1952 bezogen sie ihre endgültigen Geschäftsräume Rue du Faubourg 11, dem heutigen „La Maison de Beauté", eröffnet und eingeweiht von der Jet Set-Ikone, der Herzogin von Windsor.

Der Name Carita avancierte zum Synonym für Luxus und französische Eleganz. Zu den Kundinnen des Maison de Beauté zählen unter anderem Catherine Deneuve, Brigitte Bardot, Isabelle Adjani, Claudia Schiffer, Caroline von Monaco und Königin Noor von Jordanien.

In den 60er und 70er Jahren wuchs in den Carita-Schwestern der Wunsch nach einer eigenen Kosmetikmarke. Sie gründeten eine Schule für Kosmetikerinnen, eröffneten eine „Boutique" und einen „Beauty Club for Men".

Nach dem Tod der Firmengründerinnen (Maria starb 1978, Rosy 1982) setzte Neffe Christophe Carita deren Arbeit fort. Die Kosmetikredaktionen gaben ihm den liebevollen Namen: „Le petit prince de la beauté". Christophe leitete trotz schwerer Krankheit die Umgestaltung des Salons Carita im Jahre 1987 nach der Fusion mit Shiseido 1986 ein. Damit schuf er eines der in Größe und Qualität bedeutendsten Schönheitscenter der Welt. Für den Umbau engagierte er keine geringere als Innenarchitektin Andrée Putman.

Im Maison de Beauté, dem Herzen von Carita, werden noch heute alle Kabinen-Behandlungen entwickelt und umgesetzt. Nach diesem Vorbild bieten auch in Deutschland geschulte Spezialistinnen exklusive Schönheitsbehandlungen an. Oberste Priorität hat ein umfassender Service. Um Ruhe, Entspannung und neue Energie zu vermitteln, ist die „magische" Berührung mit den Händen ein wesentlicher Bestandteil jeder Carita-Behandlung.

Carita bietet in Deutschland vier exklusive Programme für die Gesichts- und Körperpflege an: Rénovateur, Idéal-Pro-Lift, Rénovateur Revitalisant Corps (Stone Energy), Rénovateur Minceur Corps (Slimming Body)

Das Herz jeder Carita Behandlung, ob für Gesicht, Körper oder Haar, ist der Carita-exklusive Klassiker Rénovateur in Verbindung mit den speziellen, modellierenden Carita-Massagetechniken. Die Rezeptur wird bei Carita seit 1960 gut gehütet.

Der Rénovateur ist eine Kombination aus gerösteten, gemahlenen Sonnenblumenkernen und ätherischen Ölen. Nelkenöl löst Verspannungen, Thymianöl wirkt erwärmend und durchblutungsfördernd  und Zitronenöl wirkt entstauend und festigend. Die gerösteten und fein gemahlenen Sonnenblumenkerne bewirken eine sanfte, aber intensive Hautreinigung. Durch eine rhythmische Massage-Drainage wird die Haut von überschüssigen Verhornungen und Ablagerungen befreit, gut durchblutet und entschlackt. Das Resultat: eine wunderbar zarte Haut mit verfeinertem Hautbild und jugendlicher Ausstrahlungskraft, die optimal auf die folgende Pflege vorbereitet ist.

Je nach Hauttyp gibt es verschiedene Rénovateur-Behandlungen, die mit insgesamt vier Massagen im Behandlungsablauf puren Genuss versprechen.


Von: Barbara Schuster